wann ist man eigentlich glücklich? man sollte meinen, das gesundheit freunde und familie ausreichen. stimmt das wirklich? viele würden sagen das wichtigste glück liegt in der liebe verborgen. reicht das aus? nehmen wir mal eine fiktive person: sie hat erfolg im job, genug freunde, eine stabile familie und auch in der liebe läuft alles rund. ist diese person dann per se glücklich? wäre es nicht geradezu unverschämt, wenn diese person nicht glücklich wäre. meiner meinung die auf meinen beobachtungen in meinem umfeld fundiert, neigen die menschen eher zum chronischen unglück. egal wie gut es für sie läuft, es gibt immer etwas das besser laufen könnte. die perfektion scheint erreichbar, aber sie wird doch nie erreicht. das liegt ja auch im prinzip der sache, schließlich wächst das perfekte ultimatum mit jeder errungenschaft. ich denke das ich mich in dieser denkweise auch wiederfinden kann, denn ich jette quasi auch nur von aufgabe zu aufgabe. es fällt mir schwer mal nen strich zu machen und zu sagen: „hey eigentlich gehts mir verdammt gut.“ aber vielleicht ist genau das der schlüssel zum glück. die fähigkeit mal stillzustehen und zu zählen was man hat. warum sind wir also nicht gluecklich? ich denke das der hang zum ungluecklichsein einfach bequem ist, sonst muesste man ja staendig mit einem dauer grinsen rumlaufen, das w’re nun wirklich zu anstrengend.